DER MOHN

Wie dort, gewiegt von Westen,
Des Mohnes Blüte glänzt!
Die Blume, die am besten
Des Traumgotts Schläfe kränzt;
Bald purpurhell, als spiele
Der Abendröte Schein,
Bald weiß und bleich, als fiele
Des Mondes Schimmer ein.

Zur Warnung hört ich sagen,
Daß, der im Mohne schlief,
Hinunter ward getragen
In Träume, schwer und tief;
Dem Wachen selbst geblieben
Sei irren Wahnes Spur,
Die Nahen und die Lieben
Halt’ er für Schemen nur.

In meiner Tage Morgen,
Da lag auch ich einmal,
Von Blumen ganz verborgen,
In einem schönen Tal.
Sie dufteten so milde!
Da ward, ich fühlt es kaum,
Das Leben mir zum Bilde,
Das Wirkliche zum Traum.

Seitdem ist mir beständig,
Als wär es so nur recht,
Mein Bild der Welt lebendig,
Mein Traum nur wahr und echt;
Die Schatten, die ich sehe,
Sie sind wie Sterne klar.
O Mohn der Dichtung! wehe
Ums Haupt mir immerdar!

(Ludwig Uhland)


MÜHLENMUSEUM GIFHORN

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Blick über den Schlosssee auf das Gelände des Mühlenmuseums.

Das Internationale Wind- und Wassermühlenmuseum in Gifhorn (Niedersachsen) ist mit seinen Mühlen eine europaweit einzigartige Einrichtung. Auf dem rund 16 ha großen Freigelände des Museums befinden sich derzeit 16 originale oder originalgetreu nachgebaute Mühlen aus 12 verschiedenen Ländern, die in ihre herkunftstypische Landschaftsumgebung eingebettet sind. Auf dem gesamten Gelände sind auch historische Gegenstände des Mühlen- und Müllereiwesens ausgestellt.

Quelle: Wikipedia

ICH GLAUBE ES IST EINE BISAMRATTE

 Auf alle Fälle sieht das ‘Tierchen’ total putzig aus. ;-)

STADTBILDER GIFHORN

Fotos: 24. Mai 2012 / Gifhorn

Am Donnerstagnachmittag waren wir in Gifhorn. Bei wunderbar sonnigem Wetter bummelten wir durch die historische Altstadt, schauten uns die Sehenswürdigkeiten an und machten anschließend einen Spaziergang um den Schlosssee mit herrlichem Blick auf das Mühlenmuseum. Fotos zeige ich in den nächsten Tagen.

PUSTEBLUME

      »Betrachtet der Mensch die Natur und das Leben
mit einer für alles Schöne empfänglichen Seele,
offenen Auges und ohne Eigennutz,
dann werden sie ihm auch viel Vergnügen bereiten.«

(Alexander Iwanowitsch Herzen)